Deutlicher Kantersieg gegen den Tabellenletzten – SpoHo I schlägt den KSV Heimersdorf mit 14:1


In einem wechselhaften Spiel mit großer Überlegenheit schaffte es Vorwärts SpoHo seiner Favoritenrolle gerecht zu bleiben und erspielte sich den nächsten wichtigen Saisonsieg.

Bei heißen Temperaturen startete die Walter- Elf konzentriert und motiviert, den nächsten Saisonsieg einzufahren, ins Spiel. Leider bestand für das gegnerische Team nicht die allerbesten Voraussetzungen, da dieses durch sämtliche Ausfälle nur mit zehn Feldspielern agieren konnten. So gelang es SpoHo sämtliche Male über die Außenspielerinnen vor das Tor zu gelangen, wodurch es nach 14 Spielminuten bereits 4:0 stand. Die Tore erzielten Reinisch (1:0), Kömpel (2:0), Franke (3:0) und Hertzenberg (4:0). Es schien als würde das Spiel so langsam seinen Lauf annehmen, doch nach einem lang geschlagenen Ball aus der Abwehrreihe, gelang es Scharmanksi eine Unachtsamkeit in der Verteidigung sofort zu bestrafen und erzielte in der 16. Minute das 4:1. Wach gerüttelt von dem plötzlichen Gegentreffer motivierte sich SpoHo gegenseitig auf dem Feld wieder konzentriert zu Agieren und den Ball laufen zu lassen. Allerdings lief die Heimmannschaft durch das hohe Vorschieben Heimersdorfs unzählige Male ins Abseits, wodurch zahlreiche Chancen abgepfiffen wurden. Erst in der 26. Spielminute war es dann Tober die nach einer Hereingabe von der Außenbahn den Ball souverän zum 5:1 im Netz versenken konnte. Ein ähnliches Szenario spielte sich vier Minuten später ab, als Tober zunächst die Torfrau anschoss, Franke jedoch im Nachgehen zum 6:1 erhöhen konnte. Bis kurz vor der Halbzeit schaffte es SpoHo nicht einen weiteren Treffer zu erzielen, da sämtliche Chancen neben das Tor geschossen wurden oder in den Armen der Torhüterin landeten. Hertzenberg war es dann in der 45. Minute, die nach einer hohen Flanke mit dem Kopf den 7:1 Halbzeitstand sicherte.

Trainer Walter nahm in der Halbzeit taktische Maßnahmen vor und verlangte mehr über die Außenspielerinnen zu agieren, um weitere Abseitsaktionen zu vermeiden und das Spiel in die Breite zu ziehen.

SpoHo setzte sofort diese Maßnahmen um und erzielte durch die frisch eingewechselte Anja Habbig in der 50. Minute das 8:1. Das Spiel lief ähnlich zur ersten Halbzeit nur in Richtung des gegnerischen Tors, doch die Treffsicherheit der Heimmannschaft ließ zu wünschen übrig. Das Abseits stellte im Angriff nicht mehr das größte Problem dar, sondern die Präzision in den Abschlüssen. Nach einem Doppelwechsel im Mittelfeld schien dann der Knoten geplatzt. Der Ball wurde in den Reihen laufen gelassen und gezielt über die Außen in die Spitze gespielt, sodass bis zur 77. Spielminute fünf Treffer erzielt werden konnten. Zweimal war es Habbig (9:1, 11:1), zweimal Volmary (10:1, 13:1) und einmal Reinisch (12:1), die sich mit einem erfolgreichen Abschluss belohnen konnten. Heimersdorf wurde Alles abverlangt, doch das Team verteidigte trotz aussichtsloser Lage bis zum Schluss mit einem wahnsinnigen Kampfgeist. In der 88. Minute kam SpoHo dann ein letztes Mal zum Abschluss vor dem Tor und Habbig beendete mit ihrem vierten Treffer die Partie mit einem verdienten 14:1 (88. Minute).

So erspielte sich Vorwärts SpoHo nach einem Spiel der etwas anderen Art erfolgreich den nächsten Saisonsieg und schaut mit einer positiven Einstellung in die nächste Woche, wo weiter hart an Spielverlagerung und Torabschluss gearbeitet werden muss. Nächsten Sonntag geht es dann gegen die zweite Mannschaft von Alemannia Aachen. Anstoß ist an der Ostkampfbahn um 12:00 Uhr.

Hackmann – Ural, Kleene, Vieruß, Lorbach – Wassermann (`60. Küppers) – Hertzenberg (`55. Volmary) – Reinisch, Franke, Kömpel (`46. Habbig) – Tober

Auch an diesem Spieltag wurden unsere Spoho-Mädels von eps – dem Infrastrukturdienstleister aus dem Rheinland, unterstützt