Einzug ins Pokalfinale – Vorwärts SpoHo I schlägt Menden mit 3:2


„Finale ohooo, Finale oohooo“ – in einem spannenden Halbfinale gewinnt Vorwärts SpoHo in der Verlängerung mit 3:2 gegen den Regionalligisten SV Menden und zieht damit ins Finale des FVM-Pokals ein.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Liga wollten die SpoHo-Mädels an ihre guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, selbstbewusst und konzentriert agieren und so das Pokalspiel für sich entscheiden.
Die SpoHos taten sich in den ersten Minuten der Partie jedoch sehr schwer. Menden – etwas wacher und handlungsschneller – zeigte sich offensivstark und attackierte die Gastgeberinnen früh, wodurch deren Aufbauspiel gestört wurde. Die SpoHo-Mädels fanden schwer in die Zweikämpfe und kamen häufig einen Schritt zu spät. Einer der vielen langen Bälle, die von Menden gespielt wurden, fand bereits nach wenigen Spielminuten über die Köpfe der SpoHo-Abwehr hinweg, den Weg zu Jessica Bogdoll, die den Ball ins rechte Eck schob und Menden mit 1:0 in Front brachte.
Wachgerüttelt von dem Gegentreffer fanden die SpoHo-Mädels langsam ins Spiel, nahmen die Zweikämpfe und deren Härte mehr an, waren aber im Spielaufbau häufig zu hektisch. Die Gäste setzten fast ausschließlich auf lange Bälle, die die Abwehrkette der SpoHos immer wieder forderten, jedoch nicht zu weiteren zwingenden Torchancen führten. Über einige schnelle Spielzüge über die Flügel konnten sich die SpoHo-Mädels Chancen erspielen, diese jedoch nicht in Zählbares umwandeln und nahmen somit den Rückstand mit in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte der Partie konnten die SpoHos ihre spielerische Stärke besser demonstrieren und sich mehrere Chancen erspielen. In der 57. Minute war es dann Theresa Kömpel, die nach einer präzisen Flanke von Hannah Lorbach den Ball über die Torfrau lupfte und den Ausgleich erzielte. Mit größeren Spielanteilen auf Seiten von Vorwärts SpoHo und vielen intensiven Zweikämpfen entwickelte sich das Spiel zu einem spannenden Pokal-Fight, den die SpoHo-Mädels in 90 Minuten für sich hätten entscheiden können – dafür ließen sie allerdings zu viele hochkarätige Chancen vor Ende der Partie liegen.

Somit ging das Spiel in die Verlängerung. Gepusht durch die Gesänge der heimischen Fans, bewies Vorwärts SpoHo großen Kampfgeist:
In der 94. Minute traf Larissa Tober mit einem Distanzschuss unter die Latte zum 2:1-Führungstreffer für die SpoHo-Mädels, die ihre letzten Kraftreserven mobilisierten und viele Wege am Schluss der kräftezehrenden Partie gingen.
In der zweiten Halbzeit der Verlängerung war es Suzanne Clysters, die den Ball nach einem Konter zum erlösenden 3:1 an der Torhüterin vorbeilegte. Doch fünf Minuten vor Schluss wurde es trotzdem nochmal spannend: nach einem Angriff von Menden kam die Stürmerin der Gäste im Sechzehner unglücklich zu Fall. Den anschließenden Elfmeter verwandelte die Gefoulte sicher im rechten, oberen Winkel.
Die SpoHo-Mädels spielten die restlichen Spielminuten jedoch souverän runter und durften nach dem Abpfiff gemeinsam mit den Fans jubeln. Aufgrund der Überlegenheit, insbesondere in der zweiten Hälfte der Partie, der spielerischen Klasse und des Kampfgeists konnten die SpoHo-Mädels das Spiel verdient für sich entscheiden.

Somit zieht Vorwärts SpoHo erneut in das Finale des FVM-Pokals ein und hat die Chance den Titel am 31.05. auf dem Gelände von Viktoria Arnoldsweiler gegen Alemannia Aachen zu verteidigen.
Zuvor wartet das nächste Ligaspiel gegen Allner-Bödingen am 27.05. Anstoß ist um 14:00 an der Ostkampfbahn.

Aufstellung: Hackmann – Hans, Stöver, Vieruß, Lorbach (´104. Reichmann) – Wippermann, Volmary, Wassermann – Kömpel (´107. Franke), Clysters, Habbig (´63. Tober)
Auch an diesem Spieltag wurden unsere Spoho-Mädels von eps – dem Infrastrukturdienstleister aus dem Rheinland, unterstützt.