Kampfbetontes Spiel endet im Remis – 2:2 gegen den Favoriten aus Aachen


Obwohl SpoHo mit viel Einsatz und Willen gegen die Alemannia aus Aachen auflief, konnte sich die Mannschaft nicht mit drei Punkten belohnen.

Bei überraschend warmen Temperaturen startete das Spiel mit viel Druck auf Seiten der Kölner. Die Aachener waren durch das schnelle Verschieben von SpoHo nicht in der Lage ins Spiel zu finden. Trotz einigen Spielzügen in die Spitze, schaffte es die Heimmannschaft nicht, den Ball ins Tor zu befördern und musste durch einen Konter über die linke Seite das 1:0 durch Svenja Streller einstecken (13. Minute).
SpoHo reagierte schnell und kombinierte sich über die rechte Seite nach vorne. Suzanne Clysters setzte sich gegen die gegnerische Abwehr souverän durch und spielte den Ball mit viel Übersicht vors Tor, sodass Meike Wassermann in der 15. Minute zum verdienten 1:1 ins kurze Eck einnetzen konnte.
Aachen fand besser ins Spiel, doch SpoHo hielt weiterhin dagegen und erspielte sich zahlreiche Chancen über beide Seiten. Die Kölnerinnen hatten das Spiel bis auf wenige Angriffe der Gäste über ihre rechte Seite in der Hand und belohnten sich kurz vor Ende der ersten Hälfte mit dem 2:1. Wieder war es Suzanne Clysters, die sich über die rechte Außenseite durchsetze und erneut Meike Wassermann in der Mitte bediente, die den Ball sicher ins lange Eck einschob. (45. Minute)

Nach der Halbzeit begann Aachen mehr Druck zu machen, sodass die Abwehrreihe der Kölner oftmals in Schwierigkeiten geriet. Früh wurde ein langer Ball über die rechte Seite gespielt, wo Aachen sich erfolgreich durchsetze und der zurückgelegte Ball von Sonja Bartoschek nur noch zum 2:2  eingeschoben werden musste (58. Minute). SpoHo nahm das Spiel an sich und kam vor allem durch lange Bälle in die gegnerische Hälfte. Doch entweder fand der Angriff sein Ende bei der Torhüterin oder endete in einer Ecke, die allerdings nicht verwandelt werden konnte. Aachen reagierte über die linke Seite und kombinierte sich durch die SpoHo-Verteidigung, sodass der Angriff nur noch durch eine Notbremse im Sechszehner gestoppt werden konnte. Den folgenden Elfmeter fischte Torhüterin Katharina Hackmann klasse aus dem linken Eck und hielt die Kölnerinnen so im Spiel. Trainer Stefan Jager reagierte schnell und stellte auf eine Dreierkette um, sodass noch mehr Druck auf den Gegner erzeugt wurde. Jedoch scheiterte die Heimelf erneut an der Torhüterin oder der Abwehrkette. Es gelang den SpoHos nicht, trotz klarer Überlegenheit und einer Vielzahl von Chancen, vor Ende der Spielzeit noch den entscheidenden und mittlerweile auch verdienten Siegtreffer zu erzielen.

Mit schweren Beinen und enttäuschten Gesichtern verließen die Kölnerinnen​ den Platz. Doch obwohl die Chance, den Abstieg zu verhindern minimal ist, wird weiterhin bis zum Ende gekämpft und in den letzten drei Spielen Alles gegeben. Nächste Woche geht es für die SpoHos gegen die Werkself aus Leverkusen. Anstoß ist dort um 15 Uhr am Kunstrasenplatz SV Schlebusch.

Bei einer für Regionalligaverhältnisse kurzen Anreise hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung der Fans!

Hackmann – Lorbach, Wippermann (48. Ural), Stöver, Geißler – Hans, Clysters, Kleene (70. Reinisch) – Wassermann, Volmary, Habbig (70. Franke)