Nächster Schritt Richtung FVM-Pokal – SpoHo siegt gegen Jüngersdorf


Durch einen souveränen 5:0 Heimsieg gegen den TuS Jüngersdorf – Stütgerloch wurde SpoHo seiner Rolle als Favorit gerecht und qualifizierte sich erwartungsgemäß für das Viertelfinale des FVM-Pokals.

Mit taktischen Umstellungen, die das Trainer-Duo Walter und Jätzel während der gesamten Trainingswoche vorbereiteten, startete die Heimmannschaft deutlich offensiver in die Partie und sorgte für viel Druck in der Anfangsphase. Durch das frühe Angriffspressing und das Zustellen der Abwehrreihe, schaffte es Jüngersdorf ausschließlich durch weite Befreiungsschläge sich selber aus der eigenen Hälfte zu befreien. So kam es vermehrt im Zentrum zu Zweikämpfen in der Luft, die SpoHo durch die nötige Bissigkeit und Schnelligkeit vermehrt für sich gewinnen konnte. Durch schnelle Kombinationen in der Offensive und das Finden der Halbräume vor dem Sechszehner, dominierten die Kölnerinnen von Beginn an die Partie und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten vor dem Tor des Gegners. Einer dieser Angriffe wurde durch ein Foulspiel an Clysters vor dem Sechszehner gestoppt und ermöglichte SpoHo eine optimale Freistoß-Position. Clysters selbst schnappte sich den Ball und fand mit einem gechippten Lupfer Lorbach, die jedoch das Tor um weniger Meter verfehlte. Wenige Minuten später war es dann Hertzenberg, die durch einen langen Ball in die Spitze erneut Lorbach in Szene setzte, die dieses Mal die Kugel im kurzen Eck zum 1:0 unterbringen konnte. (16. Minute) Jüngersdorf schaffte es kaum sich aus der eigenen Hälfte zu befreien und ließ sich durch die starke Abwehrleistung SpoHos nur durch wenige lange Bälle in der Nähe des Tores von Podlech blicken. So baute die Heimmannschaft das Spiel weiterhin mit viel Geduld und Ruhe auf und behielt die Kontrolle über die Partie. Kurz vor der Halbzeit spielte sich ein ähnliches Szenario wie zum ersten Tor ab, als Küppers über den linken Halbraum Hertzenberg erreichte, die den Ball in die Mitte legte, wo Clysters erfolgreich zum 2:0 einnetzte. (40. Minute) So ging es mit zufriedenen Gesichtern und einem wohl verdienten 2:0 Halbzeitstand in die Pause.

Trotz souveräner erster Hälfte schaffte es SpoHo in den ersten paar Minuten nicht an die gezeigte Leistung anzuknüpfen. Jüngersdorf setzte sich vermehrt im Zentrum kämpferisch durch und schaffte es über die Außen die Kölnerinnen in der Defensive zum Wackeln zu bringen. Es häuften sich vor Allem in der Offensive Fehlpässe und die letzte Konzentration in den Abschlüssen war zunehmend nicht mehr vorhanden. Walter reagierte durch eine leichte Veränderung der Aufstellung und schaffte es neuen Schwung und Dynamik ins Spiel zu bringen. So war es Anja Habbig, die nach einem Eckstoß, mit darauf folgendem „Kuddelmuddel“ im Sechszehner, den Ball zum 3:0 ins rechte obere Eck schoss. (76. Minute) Das Spiel war wieder in den Händen SpoHos und die nötige Präzision sowohl in den Pässen, also auch in den Abschlüssen war erneut vorhanden. Selbstsicher kombinierte man sich vor allem über die Außenseite nach vorne in die Spitze. Nach einer flachen Flanke Habbigs vor das Tor, schoss die Torhüterin beim Klärungsversuch mit voller Wucht Tober ab, sodass sich der Ball weiterhin im Sechszehner aufhielt. Ein erneutes Durcheinander entstand, doch Küppers schnappte sich die Kugel und fand einen Meter vor dem Tor Lorbach, die problemlos zum 4:0 den Ball über die Linie schob. (80. Minute) Die letzten Minuten des Pokal-Achtelfinales spielten sich hauptsächlich im Zentrum ab und wurden durch zahlreiche Zweikämpfe geprägt. Immer wieder fanden die Kölnerinnen jedoch Wege über die Außenbahnen, doch das nächste Tor blieb zunächst außen vor. Erst in der 90. Spielminute wurde Tober durch einen langen Ball in den Lauf geschickt und tunnelte die Torhüterin der Gäste zum adäquaten 5:0 Endstand.

So schaffte es Vorwärts SpoHo durch eine starke Mannschaftsleistung den nächsten Schritt in Richtung FVM-Pokalfinale zu machen. Der Gegner für das anstehende Viertelfinale wird in den kommenden Tagen ausgelost. Nächste Woche Sonntag geht es dann auf der Ostkampfbahn um 14:00 Uhr gegen den Kohlscheider BC.

Podlech – Reichmann, Liu (46. Vieruß), Stöver, Hans – Hertzenberg, Küppers, Wassermann – Lorbach, Clysters (75. Tober), Reinisch (60. Habbig)