Vorwärts SpoHo II – SV Menden 1:5 (0:3)


Die Gastgeberinnen hatten an diesem Sonntag den ungeschlagenen Tabellenführer aus Menden zu Gast. Nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Sonntag wollten die SpoHo-Mädels den Schwung und die Zweikampfstärke aus Heimersdorf mitnehmen und so den Tabellenführer unter Druck setzen.
Doch schon in der dritten Minute konnte eine Stürmerin der Gäste ein Missverständnis zwischen SpoHos Torhüterin und einer Abwehrspielerin nutzen und Menden 1:0 in Führung bringen.
Nicht viel erinnerte an den Kampfgeist der letzten Woche. Es funktionierte wenig bei den Gastgeberinnen, sodass das Spiel bereits vor dem Halbzeitpfiff fast entschieden war.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verletzte sich Alina Bongen in einem Zweikampf und zog sich einen Innenbandriss zu. Sie wird der Mannschaft dadurch erst einmal fehlen.
Der 0:3-Rückstand war zu diesem Zeitpunkt vollkommen verdient und es galt, die Mannschaft in der Halbzeit wachzurütteln.

Das Trainergespann Benedict Steinheil und Michl Enz fand offenbar die richtigen Worte: Mit anderer Körpersprache und neuem Schwung ging es für die SpoHos in die zweite Hälfte. Die angesprochene Taktik wurde umgesetzt und Lena Tacke konnte in der 56. Minute auf 1:3 verkürzen.
Das Spiel ging nun in beide Richtungen und die Heimmannschaft drängte auf das zweite Tor. Die eingewechselte Leila Englert hatte in dieser Phase das 2:3 auf dem Fuß, scheiterte aber an der starken Torhüterin der Gäste.
Durch den weiteren offensiven Druck der SpoHos ergaben sich in den letzten Minuten wieder Lücken für Menden, woraufhin der Tabellenführer mit zwei weiteren Treffern den Sack endgültig zumachen konnte.
An die zweite Halbzeit dieser Partie, in der die Mannschaft den Tabellenführer aus Menden unter Druck gesetzt und sich so Chancen herausspielen konnte, müssen die SpoHos im nächsten Spiel anknüpfen.
Alles in allem steht am Ende eine verdiente Niederlage.
Für die SpoHos geht es nächste Woche nach Wesseling, wo mit der starken Leistung der zweiten Halbzeit drei wichtige Punkte drin sind.

Aufstellung:

Anna Himmelberg – Anna Marcks – Chantal Höffer – Claire Pischinger – Alina Wiethölter – Lena Tacke – Katharina Koppers – Roxana Leitold (70′ Leila Englert) – Alina Bongen (46′ Maria Magdalena Schiefer) – Marie Strecker – Jasmin Isabella Mandalka (63′ Julia Brück)