Vorwärts SpoHo Köln II – SC West Köln 1900/11 e.V. 3:0 (0:0)


Gegen den Tabellenzweiten aus dem kölner Westen sollte nach zuletzt guter Leistung, die leider letzte Woche noch nicht belohnt wurde, endlich der zweite Saisonsieg her.
Der SC West, der im Kreispokalfinale nur knapp der ersten Mannschaft von SpoHo unterlag, begann allerdings nicht so druckvoll wie erwartet. Bei sehr warmen Herbstwetter spielte sich die erste Halbzeit größtenteils im Mittelfeld ab, Torchancen waren auf beiden Seiten rar. Die SpoHo-Frauen kamen drei Mal gefährlich vors Tor, ließen diese Möglichkeiten allerdings ungenutzt. Die einzig nennenswerte Szene auf Seiten der Gäste war ein Abseitstor, das berechtigterweise nicht gegeben wurde.
In der Halbzeitpause fanden die SpoHo-Trainer Michl Enz und Benedict Steinheil die richtigen Worte und nahmen zusätzlich zwei Wechsel vor: Für Jasmin Mandalka kam Marie Strecker ins Spiel und Katharina Koppers ersetzte Sabrina Holstein.
Die SpoHo-Frauen starteten viel engagierter und mutiger als noch in Hälfte eins. So gelang es, dass die Heimmannschaft mehr und mehr die Oberhand über das Spiel gewann und sich eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff endlich belohnen konnte. Nach einer Flanke von Lena Tacke konnte Alina Bongen den Ball im Sechzehner annehmen und zum Torerfolg verwandeln. Nachdem der Knoten nun endlich geplatzt war, gelang Marie Strecker nur 6 Minuten später der Clou: Sie verwandelte eine Ecke direkt ins Tor der Gegnerinnen.
Beim dritten Wechsel auf Seiten der SpoHos kam Innenverteidigerin Chantal Höffer für Offensivfrau Rebecca Prinz ins Spiel. Kurz darauf machten die SpoHo-Frauen endgültig den Sack zu. Nach einer Ecke landete der Ball vor den Füßen von Janina Nottelmann, die locker zum 3:0 einschieben konnte. Von den Gegnerinnen war in der 2. Halbzeit nicht mehr viel zu sehen, sodass die SpoHos die letzte Viertelstunde locker herunterspielen konnten.
Die Erleichterung über die drei Punkte und eine gelungene Mannschaftsleistung war allen SpoHos anzumerken. Nun gilt es, die Konzentration während der zweiwöchigen Herbstpause aufrechtzuerhalten und danach an diese gute Leistung anzuknüpfen.
Aufstellung:
Anna-Sophie Himmelberg – Alina Wiethölter – Sarah Nienaber – Anna Farina Kaiser – Julia Brück – Sabrina Holstein (46′ Katharina Koppers) – Alina Bongen – Rebecca Prinz (68′ Chantal Höffer) – Lena Tacke – Jasmin Isabella Mandalka (46′ Marie Strecker) – Janina Nottelmann