Vorwärts SpoHo Köln II – Union Blau-Weiß Biesfeld 0:4 (0:2)


Bei strahlendem Sonnenschein stand heute für die SpoHos ein schwieriges Spiel gegen den Tabellenvierten aus Biesfeld an. Zu Beginn entwickelte sich allerdings zunächst ein eng geführter Kampf um den Ball. Die schnelle Partie spielte sich in den ersten zwanzig Minuten überwiegend im Mittelfeld ab, Torchancen waren auf beiden Seiten Fehlanzeige. Biesfeld_SpoHo3
Nach vielen kleineren Verletzungsunterbrechungen hatte Biesfeld in der 28. Minute Glück: Eine hereingeschlagene Flanke der Gäste wurde durch Alina Wiethölter unglücklich ins eigene Netz abgelenkt. Nach dem Führungstreffer war Biesfeld die bessere Mannschaft und hatte nur wenige Minuten später mit einem Lattenschuss die Möglichkeit zu erhöhen. In der 34. Minute setzten sie dies in die Tat um, indem sie einen Abstimmungsfehler auf der Außenbahn der SpoHos ausnutzten. Die darauffolgende Flanke wurde von Stürmerin Jill Schneider eiskalt verwandelt. Vor der Halbzeit wurden die SpoHos noch einmal stärker und fanden zurück ins Spiel. Richtige Torgelegenheiten konnten sie sich allerdings nicht erarbeiten. Somit ging es mit einem 0:2 Rückstand in die Halbzeitpause.Biesfeld_SpoHo5
Die Mannschaft gab trotz des Halbzeitergebnisses nicht auf. Es blieben noch 45 Minuten um den Rückstand aufzuholen und die SpoHos gingen mit breiter Brust in Hälfte zwei. Doch schon in der 49. Minute gab es Grund zur Aufregung:    Ein angebliches Handspiel im Sechzehner der Heimmannschaft führte zu einem strittigen Foulelfmeter, mit dem Carolin Blume auf 3:0 erhöhen konnte. Im weiteren Spielverlauf war Biesfeld die bessere Mannschaft. Die SpoHos schafften es zu selten vors gegnerische Tor. So fiel in der 64. Minute endültig die Entscheidung durch einen schön herausgespielten Angriff der Biesfelderinnen. Danach ereigneten sich keine erwähnenswerten Spielsituationen mehr, die Partie war entschieden. Biesfeld fuhr am gestrigen Sonntag zurecht mit 3 Punkten nach Hause. SpoHo fehlte der nötige Drang zum Tor. Nun heißt es Kraft tanken in der 2-wöchigen Osterpause, damit man danach mit voller Girls-Power in die letzten wichtigen Spiele der Saison starten kann.
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Aufstellung:

Anna-Sophie Himmelberg – Julia Brück – Chantal Höffner (64′ Magdalena Schiefer)  – Farina Kaiser – Antonia Haag  – Claire Pischinger  –  Lena Tacke – Alina Wiethölter  – Katharina Koppers  Marie Strecker (38′ Bernadette Goebbels)  Leila Englert (79′ Friederike Preu)