Vorwärts Spoho unterliegt den Damen des SC Freiburg deutlich in der 2. Runde des DFB Pokals


Bei wunderbarem Fußballwetter haben über 300 Zuschauer den Weg in den Kurt-Bornhoff-Sportpark in Frechen zum Zweitrundenspiel des DFB-Pokals der Frauen gefunden.

Um 15 Uhr wurde die Partie durch die Schiedsrichterin Sina Diekmann angepfiffen und Spoho konnte ein neues Kapitel in die Bücher der noch jungen Vereinsgeschichte schreiben. Denn zum ersten Mal konnte sich der Verein für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifizieren und sich damit gegen eine Profimannschaft aus der ersten Bundesliga messen.
Zu Beginn der Partie ist die Aufregung bei der Mannschaft von Ruben Walter und Marcel Järzel deutlich zu erkennen gewesen. Nach nur zwei Minuten konnte sich die linke Stürmerin von Vorwärts Spoho Isabell Pfeiffer auf der ihrer Seite durchsetzen und in den 16m Raum flanken, doch die präsente Torhüterin Lena Nuding fing den Ball vor der einschussbereiten Theresa Kömpel ab. Die Zielvorgabe des Trainergespanns möglichst lange die Null hinten stehen zu haben, konnte durch die Spohos nicht ganz umgesetzt werden. In der sechsten Minute schoss Anja Maike Hagenauer das 0:1 und in der 11. Minute legte Desiree van Lunteren mit dem 0:2 für den SC Freiburg nach.
Nach diesen beiden Toren konnte Spoho ein wenig die Nervosität abschütteln und schaffte durch sehr laufintensives Stellungsspiel die Spielerinnen vom SC Freiburg besser vom Tor fern zu halten. Schafften es die Damen des SC Freiburg sich mit sehenswerten Direktspiel durch die Abwehrreihen zu kombinieren, so stand Jasmin Podlech im Tor der Spoho Mädels bereit und entschärfte einige Situationen.
In der 36. Minute war es dann die stark aufgestellte Giulia Gwinn, die mit einem sehenswerten Weitschuss auf 0:3 erhöhte. Kurz vor der Pause verließen den Spoho Mädels ein wenig die Kräfte und Freiburg konnte innerhalb von nur fünf Minuten das Ergebnis auf 0:6 hochschrauben. Schützinnen waren Rebecca Knaak (Foulelfmeter), Verena Wieder und Giulia Gwinn.
In der Halbzeitpause waren sich die zahlreichen Zuschauer einig, dass die zuletzt gefallenen Tore das Halbzeitergebnis zu hoch ausfielen ließen. Dieses wurde der aufopfernde Laufleistung der Spielerinnen von Spoho leider nicht gerecht.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ der SC Freiburg unter Trainer Jens Scheuer keine Zweifel aufkommen, dass sie das Spiel nicht weiterhin zu 100 % ernst nehmen würden. So schraubten Sandra Starke, Lena Lotzen und erneut zweimal Giulia Gwinn das Ergebnis bis zur 54. Minute auf 0:10.
Zehn Minuten später wechselte Ruben Walter Anja Habbig und Celina Vieruß für Isabel Pfeiffer und Michelle Fischer ein.
Trotz des hohen Rückstands gaben die Spoho Mädels nicht auf und taten alles, um einen möglichen Treffer zu erzielen. So war es Maike Wassermann, die es schaffte zwei Spielerinnen des SC Freiburg auszuspielen und einen Diagonalball auf Anja Habbig zu spielen. Die pfeilschnelle Stürmerin nahm den Ball in den Lauf mit und sah sich schon im 1 gegen 1 auf die Torhüterin des SC Freiburg zu laufen. Leider entschied das Schiedsrichtergespann Diekmann / Föhrdes / Delbeck auf Abseits.
In der 79. Minute wurde Mareike Kleene für Jennifer Küppers eingewechselt und konnte somit auch DFB-Pokal Luft schnuppern.
Bis zum Abpfiff erhöhten schließlich Sandra Starke und Klara Bühl auf 0:12.
Nach den anstrengenden und fairen 90. Minuten, standen die Damen des SC Freiburg als hochverdiente Siegerinnen fest. Der gesamte Verein präsentierte sich gegenüber den Spielerinnen und Verantwortlichen von Vorwärts Spoho sehr professionell und respektvoll.
Des Weiteren möchte sich die gesamte erste Damenmannschaft bei der zweiten und dritten Damenmannschaft, sowie der Herrenmannschaft von Vorwärts Spoho für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

Auch an diesem Spieltag wurden unsere Spoho-Mädels von eps – dem Infrastrukturdienstleister aus dem Rheinland unterstützt.