Aufsteiger unterliegt Absteiger – die 1. Frauen von Spoho verlieren gegen den Herforder SV


Am fünften Spieltag der Regionalliga West musste sich die erste Frauenmannschaft von Vorwärts Spoho gegen den Herforder SV mit 3:1 geschlagen geben und rutscht damit auf Platz acht in der Tabelle.

Die Heimmannschaft um Trainerduo Walter und Jätzel nahm sich vor an die guten Leistungen aus den letzten beiden Spielen anzuknüpfen und gegen den Absteiger aus der zweiten Liga durch schnelle Kombinationen über die Flügel, sowie mit der richtigen Zweikampfhärte erneut wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.
Bei strömendem Regen starteten Vorwärts Spoho und der Herforder SV an der Ostkampfbahn in die Partie. Allerdings konnte die Heimelf das Vorgenommene nicht gut umsetzen: durch das hohe Pressing der Herforder unter Druck gesetzt, verloren die SpoHo-Mädels viele Bälle durch Fehlpässe im Spielaufbau, kamen außerdem nicht richtig in die Zweikämpfe und beim Erobern der zweiten Bälle häufig einen Schritt zu spät. Nur vereinzelt konnte sich das Heimteam nach vorne durchkombinieren, allerdings entstanden aus den Vorstößen keine gefährlichen Torraumszenen.
Durch die Spielweise der SpoHo-Frauen ergaben sich einige Räume für die Gäste, die diese allerdings nicht zu nutzen wussten, denn auch im Spiel der Herforder fehlte die Präzision insbesondere im letzten Spielfelddrittel, sodass neben einigen Distanzschüssen kaum hochkarätigen Chancen zu verbuchen waren, und diese von der gut aufgelegten Podlech im Tor der SpoHo-Frauen vereitelt wurden.
So verlief die erste, aus Sicht von Vorwärts SpoHo schwache Halbzeit torlos mit wenigen Chancen, aber mehr Spielanteilen für die Gäste.

Auch nach dem Seitenwechsel fanden die SpoHo-Mädels nicht optimal ins Spiel. Beispielhaft für die bisher gespielten Minuten der Partie, war es in der 60. Minute ein Konter nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau von Vorwärts SpoHo, der von Leonora Ejupi zum 1:0 für die Gäste vollendet wurde.
Die SpoHo-Mädels versuchten auf das Tor die richtige Reaktion zu zeigen, um das Spiel wie in den vergangenen zwei Partien nach einem Rückstand nochmal zu drehen. Nur sieben Minuten nach dem Gegentreffer war es Theresa Kömpel, die auf dem Flügel bedient und deren Flanke von einer Herforder Spielerin ins Tor bugsiert wurde und für den etwas glücklichen Ausgleich sorgte. Von diesem Treffer motiviert, kam die Heimelf in den folgenden Minuten noch einige Male vor das Tor der Herforder, ließ jedoch weiterhin die Präzision im letzten Pass oder in den Flanken vermissen. Lediglich ein Distanzschuss von Jennifer Küppers, der an die Latte flog, brachte Gefahr in Richtung des Tors der Gäste.
Nur wenige Minuten vor Schluss marschierten die Herforder nochmal auf die Abwehrkette der SpoHo-Frauen zu, die den Ball abwehren, allerdings nicht richtig klären konnte. Durch zu langsames Umschalten und Rückwärtsbewegen der SpoHo-Mädels gelangte der zweite Ball direkt zu Melina Finke im Mittelfeld der Herforder, die den Ball aus zwanzig Metern über Podlech ins Tor hob und die 2:1-Führung markierte (´83).
In der 90. Minute erhöhten die Gäste, die den Ball erneut im Aufbauspiel von SpoHo eroberten, auf 3:1.

So blickte man diesen Sonntag in viele enttäuschte Gesichter auf Seiten der SpoHo-Frauen, die sich bewusst waren, dass dieses Spiel keine Glanzleistung war. Jetzt gilt es in der kommende Trainingswoche härter an sich zu arbeiten, um sich nächsten Sonntag beim schwierigen Auswärtsspiel in Bielefeld besser zu präsentieren. Anstoß ist um 13:00 am Sportplatz Stadtheide in Bielefeld.

Auch an diesem Spieltag wurden unsere Spoho-Mädels von eps – dem Infrastrukturdienstleister aus dem Rheinland – unterstützt.

Podlech – Hans, Wippermann, Vieruß, Lorbach – Franke (´70. Schwien), Hertzenberg, Wassermann – Kömpel, Habbig (´52. Küppers), Pfeiffer