Bitteres Saisonfinale für Vorwärts Spoho

Das letzte Spiel der Saison 2021/2022 wurde für das Team um Trainer Ruben Walter zu einem echtem Abstiegskrimi, der aus Kölner Sicht das denkbar ungünstigste Ende nahm.

 

Nach dem 9:0 Sieg gegen die Mannschaft aus Siegen am vergangenen Sonntag fehlte den Damen von Vorwärts Spoho noch ein Punkt für den direkten Klassenerhalt. Ein Punkt, der auf die starke Aufholjagd der Rückrunde noch die Krone setzten sollte. Das Spiel begann und entwickelte sich auch so, wie es sich das Kölner Team vorgenommen hatte. Leichte Spielanteile auf Seiten der Heimmannschaft, gut herausgespielte Chancen und eine sehr gut aufgelegte Hackmann, die den ein oder anderen Konter stark entschärfte. Durch die hohe Aktivität kam es bereits in Minute 8. zur Freude aller Heimfans zum 1:0. Nach starkem Solo von Meike Wassermann schob Antje Blumhagen souverän den quergelegten Pass ein.
Vier Minuten später war es wieder Blumhagen die goldrichtig stand und nach einer Ecke ihre Stärke im Kopfballspiel zeigte und zur 2:0 Führung erhöhte. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten.
Nach der Halbzeit wiederrum drehte sich das Bild zunehmend. Warbeyen hatte mehr Spielanteile, erhöhte deutlich den Druck und schnürte Vorwärts Spoho weitestgehend am eigenen 16er ein. Der Treffer in der 65. Minute zum 2:1 gab der Gastmannschaft weiteren Auftrieb, sodass Spoho kaum noch zu Entlastungen kam und das Spiel über weitere Strecken aus der Hand gab. Die letzten zehn Minuten inklusive der Nachspielzeit waren dann aus Spoho Sicht unfassbar bitter. Zwar rieb sich das Team von Ruben Walter nach dem Ausgleich in Minute 81 weiter auf und versuchte diesen so wichtigen Punkt über die Zeit zu bringen, doch es sollte nicht sein. Warbeyen drehte das Spiel in der Nachspielzeit und sorgte für Leere auf Seiten der Spohos. Da Recklinghausen im parallellaufenden Spiel gegen Bielefeld gewann, heißt es für die Mannschaft von Vorwärts Spoho nun zu hoffen, dass die Zweitvertretung der FC-Frauen den Aufstieg realisiert. Nur dann, wenn diese ihre Relegationsspiele erfolgreich bestreiten, wird Spoho in der kommenden Saison weiter in der Regionalliga aktiv sein dürfen.

 

In der kommenden Woche geht jedoch das Pflichtspielprogramm für Spoho direkt weiter. Im Halbfinale des FVM-Pokals treffen die Kölnerinnen am Mittwoch auf Merl (Anstoß 20:00 Uhr in Meckenheim).

 

Hackmann – Hans (90. Küppers), Lorbach, Stöver, Akgün– Hertzenberg, Wassermann, Wippermann (61. Schanze) – Clysters (80. Werner), Blumhagen (78. Fischer), Ludwig